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SKU Ertl Glas Amstetten - FC Blau Weiss Linz 2:0 (2:0)

Zweiter Sieg in Folge und erlösender erster Heimsieg seit dem Aufstieg

2. Liga - 19. Runde / FR 15. März 2019 / 19.10 Uhr
Ertl Glas-Stadion Amstetten, 1.150 Zuschauer, SR Josef Spurny
 

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Jochen Fallmann und der SKU bleiben auf der Erfolgswelle und feiern den zweiten Sieg in Folge. Gegen die kriselnden Linzer führen zwei frühe Tore zum ersten SKU-Heimsieg seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Aufgrund des Übergewichts an Chancen und der starken ersten Hälfte war der Sieg in dieser Höhe verdient, der äußerst wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einbringt.

 

 

Tore:
1:0 Patrick Schagerl (3.), 2:0 Marco Stark (19.)

 

Rote Karte:
Fila (90+3./Torchancenverhinderung)

 

Gelbe Karten:
Stark, Deinhofer, Peham bzw. Tursch, Kreuzriegler

 

 

SKU Ertl Glas Amstetten:
Affenguber – Deinhofer, Stark, Mario Holzer, Puchegger – Wurm – Gremsl, Scharner (79. Lachmayr), Schagerl (65. Hinum) – Drga (56. Dos Santos), Peham.

 

FC Blau Weiß Linz:
Helac –Fila, Grasegger, Kreuzriegler, Dombaxi – Hartl, Tursch, Krainz, Fröschl, Ebenhofer (58. Alan), Fila – Templ (78. Blutsch).

 

 

Spielverlauf:
Heimpremiere für den neuen SKU-Cheftrainer Jochen Fallmann in Amstetten und zugleich „Spiel 1“ für Ernö Doma nach dem nicht ganz überraschenden Abschied von Blau-Weiss-Coach Sageder! Die Zuschauer konnten also gespannt sein, welcher Besen an diesem nasskalten Abend besser kehren würde.

Das Spiel beginnt flott und mit einem Paukenschlag, der ganz den Geschmack des heimischen Publikums trifft. Patrick Schagerl fängt einen Querpass der gegnerischen Abwehr ab und überhebt den weit vor dem Tor stehenden Linzer Schlussmann sehenswert aus etwa 25 Metern zum frühen 1:0 (3.)!

Die Gäste halten aber voll dagegen, Torhüter David Affengruber fischt die Fernbombe von Krainz aber gekonnt aus der Ecke (13.). Im Gegenzug schließt der SKU eine schöne Aktion über Gremsl und Scharner mit einem Torschuss ab, die Zuschauer bekommen eine sehr ansehnliche Partie geboten. Torschütze Patrick Schagerl hat nur wenige Augenblicke später neuerlich Grund zum Jubeln, denn er liefert mit einem Eckball von der linken Seite den Assist für Marco Stark zum 2:0. Der Abwehrmann trifft aus etwa 12 Metern Entfernung im zweiten Versuch zum umjubelten zweiten Treffer unter die Latte (18.). Beflügelt durch die frühen Treffer liefert die Fallmann-Elf eine starke erste Hälfte ab.

Nach einer Konsolidierungsphase von einer knappen Viertelstunde kommt plötzlich Daniel Gremsl im Strafraum an den Ball, sein Flachschuss kann vom Linzer Keeper Helac aber mit einer starken Abwehrleistung entschärft werden. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wird auch Blau-Weiß wieder gefährlich und Keeper Affengruber kann in letzter Not (37.) für Rettung sorgen. Eine Minute später muss Torschütze Stark gegen den Linzer Angreifer Templ die Notbremse ziehen und bekommt dafür zu Recht die gelbe Karte. Amstetten geht aber schließlich mit dem verdienten 2-Tore-Vorsprung in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn drängt zunächst zwar Blau-Weiß Linz, doch in der 50. Minute taucht SKU-Abwehrrecke Mario Holzer alleine vor dem Gästekeeper auf und hätte das Spiel sehr früh endgültig entscheiden können. Ammar Halac hält seine Farben aber im Spiel und macht diese 100%ige Chance zunichte. Spätestens jetzt ist die 2-Tore-Führung hochverdient. Die Gäste geben aber noch nicht auf und blasen zum Angriff: Ebenhofer & Co ziehen das Tempo etwas an, können die Abwehr der Heimischen damit aber nicht wirklich gefährden. Amstetten kann das gegnerische Tor eine Zeit lang nur mit einem Puchegger-Kopfball gefährden (63.). Erst der kurze Zeit vorher eingewechselte Flavio Dos Santos sorgt mit einem starken Solo-Lauf und einem gut angetragenen Fernschuss für Aufsehen, doch wieder glänzt der Schlussmann der Linzer mit einer sehenswerten Parade (68.).

Riesenglück hat der SKU schließlich in Minute 71, als ein scharfer Ball von Thomas Fröschl von der Stange zurück ins Feld springt. Gegen Ende hin überwiegt der Kampf auf dem rutschigen, aber durchaus passablen Boden. Der harte Fight hinterlässt bei allen Akteuren seine Spuren, aus dem aber Amstetten als absolut verdienter Sieger hervorgeht. Die SKU-Spieler können nach Ende der 3-minütigen Nachspielzeit den absolut ersten Heimsieg in der kurzen Bundesliga-Geschichte feiern! In dieser zog der Linzer Abwehrspieler Bernhard Fila knapp außerhalb des Strafraums noch die Notbremse (Foul an Flavio dos Santos) und flog mit roter Karte noch vorzeitig vom Platz.

Trainer Jochen Fallmann nach dem Spiel:
„Wir haben heute absolut verdient gewonnen und der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Einmal haben wir beim Stangenschuss in der 2. Hälfte auch das Glück des Tüchtigen gebraucht. Wir bleiben aber auch nach zwei Siegen auf dem Boden der Realität und demütig, denn durch die Erfolge der Konkurrenz ist und bleibt die Lage überaus kritisch.“

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