News SKU Ertl Glas Amstetten

Kapfenberger SV - SKU Ertl Glas Amstetten 2:0 (0:0)

Amstetten geht mit Auswärtsniederlage in die Winterpause

Die Weinstabl-Mannen kommen im Spätherbst nicht mehr in die Gänge und verlieren auch das letzte Spiel der Hinrunde. Nach einer durchaus passablen ersten Hälfte geht das Spiel nach zwei vermeidbaren Treffern verloren, womit der SKU auf einem Abstiegsrang überwintern muss.

 

Tore:
1:0 Sencar (70./Elfm.), 2:0 Th. Sabitzer (80.)

 

Gelbe Karten:
Sabitzer, Brunner bzw. Gallhuber, Gschossmann, Pudelko

 

KSV 1919:
Ehmann – Rosenbichler, Feyrer, Horvat, Lang (90. Brunner) – Puschl (89. Eloshvili), Maier, Sencar, Mensah, Heric (86. Racic) - Th. Sabitzer

 

SKU Ertl Glas Amstetten:
Gschossmann – Gallhuber, Pudelko, Muhamedbegovic (58. Deinhofer), Fahrngruber – Hinum – Drga (82. Offenthaler), Scharner, Wurm (72. Schagerl), Peham – Vukovic.

 

Im letzten Spiel vor der Winterpause sahen sich beide Teams unter Druck: Der KSV musste in den letzten beiden Runden auswärts antreten und holte dabei nur einen Punkt. Die Steirer bauten aber auf ihre Heimstärke, gelang ihnen doch im letzten Heimspiel gegen Wr. Neustadt ein glatter 2:0-Erfolg. Noch schlimmer erging es dem SKU, der zuletzt vor fünf Wochen (in Klagenfurt) anschreiben konnte und daher in die Abstiegszone gerutscht war.

 

Spielverlauf:
Amstetten startet bei guten Platzverhältnissen mutig in die Partie und setzt schon in den Anfangsminuten nach einem Freistoß und einem Eckball erste Akzente im Angriff. Auch die Gastgeber werden aus einem Cornerball zum ersten Mal torgefährlich (8.). Wenig später bringt ein schneller Spielzug der Kapfenberger über die linke Seite die erste wirkliche Torchance in diesem Spiel, die SKU-Hintermannschaft blockt die Hereingabe aber im letzten Moment. In der 16. Minute donnert Rosenbichler das Leder aus knapp 20 Metern an die Querlatte, der SKU gerät nun mehr unter Druck.

Erst gegen Mitte der ersten Hälfte befreit sich Amstetten wieder und trägt mehrmals über Matthias Wurm Angriffe vor, Zählbares bleibt dabei aber ebenso aus. Nach einer guten halben Stunde setzt Daniel Scharner den in der Mitte lauernden Milan Vukovic in Szene, der Angreifer verlängert volley und verfehlt das Gehäuse nur knapp. Schließlich pfeift Schiri Ebner pünktlich zur Halbzeitpause ab.

Die Steirer eröffnen Durchgang zwei mit Elan und finden schon nach drei Minuten zu einer guten Kopfballmöglichkeit, Keeper Gschossmann muss dabei aber nicht mehr eingreifen. In der 55. Minute fängt Amstettens Schlussmann einen Sencar-Freistoß aus 17 Metern sicher herunter. Gleich darauf muss Ahmet Muhamedbebovic verletzt vom Feld und wird durch den gerade erst wieder fit gewordenen Lukas Deinhofer ersetzt.

In der 69. Minute steht wieder Felix Gschossmann im Mittelpunkt des Geschehens. Der Schlussmann löst ein Missverständnis in der Abwehr mit einem Foulvergehen, der fällige Pfiff des Unparteiischen folgt auch prompt. Spielmacher und Kapitän David Sencar löst die Aufgabe vom Elferpunkt souverän und knallt die Kugel unhaltbar zum 1:0 in die Maschen (70.). Amstetten will zurückschlagen und gibt sich nicht geschlagen, doch die beherzten Versuche dauern nur knapp zehn Minuten an. Eine scheinbar schon geklärte Situation wird vor dem SKU-Tor noch einmal heiß und so kann Solo-Spitze Thomas Sabitzer zum wohl entscheidenden 2:0 verwerten (79.). Der SKU muss die Heimstärke von Kapfenberg akzeptieren und kann einen Heimsieg der Steirer nicht mehr abwenden.

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