Spielberichte 2013/2014

SKU Ertl Glas Amstetten - SV Neuberg 1:1 (1:1)

Neuberger Beton bringt den Gästen einen Punkt

Nach drei sieglosen Runden brannte die Heimelf im letzten Heimspiel dieser Saison noch einmal auf einen vollen Erfolg.  Die Südburgenländer standen im Abstiegskampf noch mächtig unter Zugzwang und wollten im Ertl-Glas-Stadion um jeden Preis punkten.

 


Am Ende holen die Gäste den angestrebten Punkt, wobei der Wert dieses Erfolgs erst nach Abschluss der letzten Ostliga-Runde bzw. dem Ausgang der Relegationsspiele LASK-Parndorf bzw. FAC-Austria Salzburg beurteilt werden kann. Vom Zitterplatz 12 kommen die Gäste vorerst nicht los, Amstetten hingegen rückt mit dem Remis sogar wieder auf Platz 3 vor.

 

Torfolge:
0:1 Liber (8.), 1:1 Pervorfi (16.)


Gelbe Karten:
Gradinger bzw. Weber, Kesinovic, Puhr



SKU Ertl Glas Amstetten (4-2-3-1):
David Affengruber – Fabian Palzer, Andreas Gradinger,  Michael Achleitner, Sascha Fahrngruber – Manuel Plank (79. Stefan Stradner), Matthias Wurm - Patrick Lachmayr, Arber Pervorfi (59. Kevin Hinterberger), Martin Teurezbacher - Thomas Zemann (21. Arno Kozelsky).

 

Neuberg (4-2-3-1):

Jürgen Kirnbauer -  Dominik Weber, Karlo Kešinovic, Matija Kristic, Philipp Obradovics - Vagner Crouz de Souza, Sanel Soljankic, Klaus-Peter Puhr (89. Josef Mad), Filip Bojic (65. Lukas Kantauer), Julian Binder - Tomislav Liber.

 

Spielverlauf:

Die Gäste beginnen sehr defensiv und der SKU Ertl Glas Amstetten übernimmt von Beginn an das Kommando am Platz. Martin Teurezbacher probiert es in der Anfangsphase mit zwei Weitschüssen, hat sein Visier aber zu hoch eingestellt.

 

Frühe Tore im letzten Heimspiel

In der 8. Minute stellen die Gäste den Spielverlauf auf den Kopf und treffen aus leicht abseitsverdächtiger Position durch Goalgetter Tomislav Liber aus halbrechter Position in die lange Ecke (0:1); Torhüter Affengruber ist ohne Abwehrchance. Aber schon in der 16. Minute schlägt der SKU zurück und gleicht durch Arber Pervorfi aus. Der zentrale Amstettner Mittelfeldspieler verwertet ein flaches Zuspiel von Lachmayr über Zemann aus kurzer Distanz zum verdienten Ausgleich – 1:1. Zemann verletzt sich bei seinem Assist und muss kurze Zeit später Arno Kozelsky Platz machen.

 

Nach exakt einer halben Stunde kann der Torschütze zum 0:1 – Tomislav Liber – sein Torkonto nicht noch weiter erhöhen und lässt eine perfekte flache Hereingabe von der linken Seite ungenützt; der Ball streicht um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei. Im Gegenzug wird ein guter Fahrngruber-Schuss im letzten Moment abgeblockt und ein guter Palzer-Querpass verfehlt die Fußspitze von Kozelsky nur um Zentimeter. Es bleibt beim verdienten 1:1 an diesem sommerlichen Mai-Nachmittag, an dem jeder Ausgang möglich erscheint. In der 42. Minute flankt Fabian Palzer an die Querlatte, weitere Halbchancen der Gastgeber bringen keinen Torerfolg. In den letzten Minuten vor der Pause drücken noch einmal die Gäste, bleiben dabei aber ebenso ohne weiteren Torerfolg.

 

Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn lässt der wieselflinke Patrick Lachmayr einen guten Teurezbacher-Assist von der Strafraumgrenze ungenützt. In weiterer Folge prägen viele Abspielfehler das Bild, Arber Pervorfi scheitert in der 56. Minute mit einer Doppelchance und lässt eine mögliche Amstettner Führung aus.

 

Starke Gästeabwehr hält allen Amstettner Bemühungen stand

Neuberg steht weiterhin sehr tief und macht es den SKU-Angreifern schwer. Nach exakt einer Stunde haben die Gäste Riesenglück, denn ein Pressball von Kevin Hinterberger springt nur um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei. Der SKU ist ab der 60. Minute wieder das klar bessere Team, die Hintermannschaft der Südburgenländer steht jedoch weiterhin sehr sicher.

 

In der Schlussviertelstunde kurbeln die Amstettner das Spiel noch einmal so richtig an, kommen allerdings nur zu wenigen wirklich zwingenden Torchancen. In der 82. Minute wird ein Kozelsky-Kopfball nach einem Eckball von der rechten Seite gerade noch von eimem Feldspieler auf der Linie abgewehrt. Die Gäste rühren nun so richtig Beton an und kommen mit dem Glück des Tüchtigen über die Zeit.

 

 

Fazit:

Die Defensiv-Künstler aus Neuberg holen mit dem nötigen Glück des Tüchtigen den angestrebten Punkt , der im schlechtesten Fall  für den Klassenerhalt doch zu wenig sein könnte. Der SKU rückt in der Tabelle auf den dritten Platz vor, der im direkten Duell mit Ritzing in der letzten Runde sogar mit einem Remis verteidigt werden kann.


Dieses Spiel sowie die Begegnung SKU II-Neustadtl wurden Ihnen präsentiert von

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