News SKU Ertl Glas Amstetten

SV Stripfing - SKU Ertl Glas Amstetten 0:2 (0:1)

Zweiter Auswärtssieg in Folge

Admiral 2. Liga – 19. Runde / FR 08.03.2024 / 18.10 Uhr
FAC-Stadion Wien, 173 Zuschauer, SR Barmaksiz
 

Amstetten nützt die Krise von Stripfing und schließt mit einem weiteren Auswärtssieg punktemäßig zu Dornbirn auf. Mit seinem Premierentreffer und einem Assist brachte Angelo Gattermayer den SKU auf die Siegerstraße. Eine konsequent spielende Abwehr ließ Stripfing nicht zum Erfolg kommen, Deinhofer & Co feierten einen hart erkämpften und auch verdienten Auswärtssieg.


Tore:

0:1 Gattermayer (23.), 0:2 Monsberger (51.).

Gelbe Karten:
Radonjic, Pecirep, Steiger, Kopp bzw. Deinhofer, Hahn.


SV Stripfing/W.:
Kretschmer – Schmelzer (75. Safin), Lackner, Kopp, Kreiker (75. Papadimitriou) – Radonjic (36. Ivkic), Güclü (63. Steiger), Altersberger, Gataric, Saljic (63. Kangni-Soukpe) – Pecirep.

SKU Ertl Glas Amstetten:
Scherf – Deinhofer, Tomka, Dirnberger, Fust (68. Kurt) – Zaizen (91. Scharner), Hahn, Offenthaler, Gattermayer (68. Yilmaz) – Monsberger, Lemmerer (61. Starkl).


Im Hinspiel trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem leistungsgerechten 1:1. Der Aufsteiger konnte dabei kurz vor dem Ende eine SKU-Führung noch egalisieren. Inzwischen ist viel Wasser die Ybbs hinuntergeronnen. Amstetten hing nach wie vor am Tabellenende fest und bei der Mannschaft aus dem Bezirk Gänserndorf ist die Aufstiegseuphorie wegen großer Sorgen um die Zulassung längst verflogen. Im ersten von drei NÖ-Derbys am Stück gab es beim SKU nur eine Devise – voller Angriff und drei Punkte!

Beide Teams legten vom Start weg gleich den Vorwärtsgang ein und ein offener Schlagabtausch begann. In der Anfangsviertelstunde fand Amstetten drei Halbchancen (Fust, Lemmerer, Zaizen) vor, Stripfing wurde immer dann gefährlich, wenn Kapitän Kürsat Güclü seine Beine im Spiel hatte. Bei den Möglichkeiten von Stripfing zeigte sich Elias Scherf im SKU-Tor stets als unüberwindliches Bollwerk. Bei einem Schuss von Altersberger aus kurzer Distanz warf sich der Amstettner Keeper mutig in den Schuss und blockte zur Ecke.

Amstetten trifft aus einem Eckball zur Führung
Nach etwas mehr als zwanzig Spielminuten leitete ein von Niels Hahn getretener Eckball die Amstettner Führung ein. Die Flanke von der rechten Seite fand den Weg zur langen Stange und Sebastian Dirnberger. Der Abwehrrecke legte mit dem Kopf auf Angelo Gattermayer ab, der ebenfalls per Kopf zur 0:1-Führung verwertete (23.).

Die Heimmannschaft zeigte sich davon unbeeindruckt und war auf einen schnellen Gegenschlag aus. Nach einem Eckball für Stripfing herrschte dicke Luft im Amstettner Strafraum, Leon Fust und Marcel Monsberger klärten aber gemeinsam die heikle Situation (27.). Fünf Minuten vor der Pause wurde Stripfing-Stürmer Pecirep binnen weniger Augenblicke gleich zwei Mal gefährlich. Die SKU-Abwehr verteidigte aber alle Angriffe gut weg und brachte die knappe Führung in die Halbzeitpause.

Monsberger erhöht nach der Pause
Nach Wiederbeginn war es zunächst Stripfing, das den schnellen Ausgleich suchte. Amstetten war aber auch nach Wiederbeginn sehr präsent und vor allem konzentriert. Bei einem schönen Spielzug über Angelo Gattermayer, der ideal auf Marcel Monsberger durchsteckte, jubelte recht bald Amstetten über die Vorentscheidung in diesem Spiel. Monsberger traf an seiner alten Wirkungsstätte in die lange Ecke zur 0:2-Führung. Stripfing-Goalie Kretschmer war ohne Chance, die Gäste aus Amstetten lagen sich in den Armen (51.)!

Nach einer Stunde Spielzeit verließ der stärkste Stripfing-Akteur, Kapitän Kürsat Güclü, den Rasen in Floridsdorf. Der Trainer der Heimischen nahm zwei Doppelwechsel vor und versuchte dem Spiel noch eine Wende zu geben. Amstetten schaltete zwar etwas zurück, ließ sich die Butter aber dennoch nicht mehr vom Brot nehmen. Mit der wohl schönsten Aktion des Spiels hätte der SKU noch einen Treffer draufgepackt. Atsushi Zaizen tanzte an der Grundlinie die gegnerische Abwehr aus und bediente Monsberger an der kurzen Stange. Der Fersler des SKU-Stürmers wurde vom Keeper Stripfings aber abgewehrt.

Der Gegner aus dem Weinviertel gab sich bis zum Ende zwar nicht geschlagen, für ernsthafte Gefahr konnten sie vor bescheidener Kulisse aber nicht mehr sorgen. Darijo Pecirep schoss in der Nachspielzeit das Leder über die Latte, der Dreier war in trockene Tücher gelegt. Ein starkes Lebenszeichen des SKU, der punktemäßig zu Dornbirn aufschließen konnte!
 

Foto: GEPA pictures

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