1:0 (4.) Gerhard Reikersdorfer, 1:1 (20.) Fabian Bauer, 2:1 (70.) Christoph Holzer, 2:2 (84.) Manuel Pethö
SKU Ertl Glas Amstetten:
Stefan Sandner; Gerald Steindl, Mario Holzer, Michael Achleitner, Leopold Reikersdorfer; Bernd Stoklassa (64. Elvis Ramakic), Thomas Wieser, Mario Deinhofer, Marco Leovac (90. Pren Zefi); Roland Puppenberger, Gerhard Reikersdorfer (56. Christoph Holzer).
SC Neusiedl 1919:
Rene Summer; Johannes Seywerth (76. Manuel Pethö), Karl Windisch, Fabian Maier, Stefan Fuhrmann; Georg Lederer (89. Matthias Grassl), Markus Macho, Stefan Denk (46. Dominik Silberbauer), Andreas Bauer II; Georg Bardel, Martin Bruck.
Gelbe Karten:
Christoph Holzer (70. U) bzw. Markus Macho (19. F)
Punkteteilung in mittelmäßigem Spiel
Trotz der schnellen Führung konnte der SKU Ertl Glas nicht die erhofften drei Punkte gegen die in Reichweite scheinenden Burgenländer einfahren. Eine schnelle Führung wurde durch einen Abwehrfehler wieder aus der Hand gegeben. In weiterer Folge tat man sich gegen die tief stehenden Neusiedler schwer und fand lange Zeit kein Mittel die Abwehr zu knacken. Mit zwei Sturmspitzen konnten die Gäste dann etwas mehr in Bedrängnis gebracht werden und Christoph Holzer konnte glücklich aber dennoch die zwischenzeitliche Führung erzielen. In den Schlussminuten ließ man sich die Butter aber wieder vom Brot nehmen und kassierte einen vermeidbaren Treffer der die Punkteteilung bedeutete.
Das Spiel war noch keine Minute alt, hätte G.Reikersdorfer den SKU Ertl Glas bereits in Führung bringen können. Nach Zuspiel von Stoklassa verzog er aus ca. 11 Metern. Im zweiten Versuch sollte es besser klappen. Steindl zirkelte einen Freistoss hoch in den Strafraum, Puppenberger verlängerte per Kopf und G.Reikersdorfer bedankte sich mit der Führung aus kurzer Distanz (4.). Nach dieser frühen Führung zogen sich die Amstettner keineswegs zurück, sondern wollten noch einen draufsetzen. Flanke Stoklassa und Puppenberger köpft knapp über das Tor (6.). Nach einem Eckball von Fuhrmann stimmte in der Amstettner Abwehr die Zuordnung nicht, und Maier konnte per Kopf den Ausgleich erzielen (20.). Die bis dato nicht vorhandenen Gäste waren somit wieder im Spiel. Eine Minute später, eine ähnliche Situation wie beim Führungstreffer des SKU Ertl Glas, ein hoher Freistoss von Steindl in den Strafraum, aber diesmal scheiterte M.Holzer per Kopf an Torhüter Summer. Die letzten Minuten vor der Pause hatten die Burgenländer etwas mehr vom Spiel, Kapital konnten sie daraus allerdings nicht schlagen. Ein Schuss von Bruck aus ca. 16 Metern wird abgeblockt (30.) und Amstettens Schlussmann Sandner kann einen Schuss von Bauer aus spitzem Winkel entschärfen (35.).
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Mittelfeldgeplänkel der Extraklasse. Strafraumszenen waren absolute Mangelware bis SKU-Trainer Gutlederer wechselte und das System veränderte. Mit zwei Sturmspitzen konnte man den Gegner deutlich mehr und Druck setzen. Nach einer Kopfballverlängerung des eingewechselten C.Holzer kam Puppenberger etwas zu spät und die Chance war vergeben (63.). Die Fans des SKU Ertl Glas hatten dennoch Grund zu jubeln, denn kurz darauf sollte erneut der Führungstreffer fallen. Seywerth stoppt sich den Ball im Strafraum irgendwo zwischen Brust und Hand, die Amstettner reklamieren (vergebens) Elfmeter und die Neusiedler blickten gespannt zum Schiedsrichter. C.Holzer erkannte die Situation und beförderte den Ball irgendwie via Innenstange zum 2:1 ins Tor (70.). Da laut Regelkunde ein hartes Foul und übertriebener Torjubel (Unsportlichkeit??) gleichermaßen zu ahnden sind, fing sich der Torschütze kurz darauf die gelbe Karte ein weil er sich exakt 3,07 Sekunden lang das Trikot über den Kopf gezogen hatte. In den darauf folgenden Minuten hätten die Amstettner die Führung ausbauen, und für eine Vorentscheidung sorgen können. Doch Leovac hob den Ball nach Puppenberger Zuspiel drüber (77.) und ein Torschuss von Ramakic war die sichere Beute von Summer (80.). Dass es an diesem Abend doch nicht zum Punktemaximum reichte lag an einer umstrittenen Situation in der 84. Spielminute. Ein hoher Ball in den Rücken der Amstettner Abwehr, ein missglückter Versuch per Kopf zu klären und Pethö startete aus abseitsverdächtiger Position und verwertete eiskalt zum 2:2. Die Schlussphase inklusive Nachspielzeit konnte dem Spiel keine Wende mehr geben und es blieb einmal mehr bei einem Unentschieden im Ertl Glas Stadion.
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