SKU Ertl Glas Amstetten - SK Rapid II 3:1 (2:0)

Hochverdienter Heimsieg

SKU Ertl Glas Amstetten:

Estevao - Pertlwieser, Offenthaler, Wimhofer - Eisschill - Gragger, Wimmer, Köchl (70. Würdinger) - Conateh (82. Scharfetter), Peham (82. Grubhofer), Mayer (61. Steiger)


SK Rapid II:

Göschl - Stehrer, Hadzimuratovic, Velimirovic, Brunnhofer, Mahiya - Badarneh (63. Mankan), Thiero - Strunz, Berger (46. Music), Haidara (84. Roka)


Tore:

1:0 Wimmer (19.); 2:0 Peham (32.); 2:1 Haidara (66.); 3:1 Peham (80.)


Gelbe Karten:

Gragger, Conateh, Pertlwieser bzw. Berger


Gelb-Rote Karten:

Gragger (90. +1)


Rote Karten:

Mahiya (60.)

Der SKU Amstetten übernahm von Beginn an klar das Kommando und diktierte das Geschehen nach Belieben. Schon in der 6. Minute sorgte Conateh nach einem Eckball für die erste Großchance, als er zwei Gegenspieler aussteigen ließ und den Ball nur hauchdünn am Tor vorbeisetzte. Während die Defensive der Amstettner kaum gefordert war, spielte die Offensive variantenreich und druckvoll.


Nach einer Viertelstunde steckte Conateh mustergültig auf Peham durch, doch eine sensationelle Grätsche des Gegners verhinderte die Führung. Nur Sekunden später flog eine Flanke von Mayer in den Strafraum, Gragger köpfelte jedoch direkt in die Arme des Torhüters. 

Der Druck wurde nun immer größer: In Minute 18 legte Mayer für Conateh auf, doch dessen Abschluss entschärfte der Schlussmann.


Die längst fällige Führung folgte aber nur eine Minute später: Mayer setzte Wimmer im Strafraum perfekt in Szene, und dieser vollendete eiskalt zum 1:0. Beflügelt vom Tor legte der SKU weiter nach – Peham verfehlte nur knapp aus der Distanz (21.), ehe Gragger in der 32. Minute ideal flankte und Peham per Kopf auf 2:0 erhöhte.


Auch danach rollte Angriff auf Angriff. Erst scheiterte Peham aus spitzem Winkel (34.), danach vergab Conateh nach einer Dreifachchance die Möglichkeit auf die Vorentscheidung (37.). Kurz vor der Pause hätte Mayer aus fünf Metern beinahe das dritte Tor erzielt, doch der gegnerische Torhüter rettete erneut spektakulär (41.).


Mit einer hochverdienten 2:0-Führung ging der SKU in die Kabinen – ein Halbzeitstand, der aufgrund der Vielzahl an Chancen sogar noch höher ausfallen hätte können.


Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel. Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst weitgehend, zwingende Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Für eine Wende im Spiel sorgte jedoch die 60. Minute: Nach einem Foul an Conateh sah Mahiya die Rote Karte wegen Torraub.


Trotzdem kam Rapid plötzlich zurück ins Spiel: Haidara nutzte in der 66. Minute die erste echte Möglichkeit der Gäste und verkürzte überraschend auf 2:1. Kurz darauf hatte Stehrer sogar die Chance zum Ausgleich, verzog aus spitzem Winkel jedoch knapp (71.).


Amstetten schüttelte sich nur kurz und suchte nun wieder konsequenter den Weg nach vorne. Nach einem Eckball kam Gragger in der 80. Minute zum Abschluss, doch der starke Torhüter der Gäste verhinderte die Vorentscheidung. Wenig später war er allerdings machtlos: Pertlwieser setzte Conateh mit einem sehenswerten Pass perfekt in Szene, dieser legte uneigennützig quer und Peham stellte in Minute 81 auf 3:1.


Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen, und der SKU brachte die Partie souverän nach Hause. Am Ende stand ein hochverdienter Heimsieg, der aufgrund der überragenden ersten Spielhälfte auch noch deutlicher hätte ausfallen können.

 

Fotos: GEPA pictures

 

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