SKU Ertl Glas Amstetten - Schwarz-Weiss Bregenz 2:3 (0:1)

Weiterhin warten auf den ersten Sieg im Frühjahr

Tore:
0:1 Stefanon (1.); 0:2 Tartarotti (62.); 1:2 Gragger (64.); 1:3 Rossi (78.); 2:3 Peham (84.)

SKU Ertl Glas Amstetten:
Estevao - Pertlwieser (54. Würdinger), Offenthaler (46. Deinhofer),Wimhofer - Eisschill (75. Grubhofer) - Gragger, Wimmer, Köchl - Oberwinkler (46. Conateh), Peham, Mayer (80. Steiger)

SW Bregenz:
Kretschmer - Marte, Pursall, Marceta, Bangura, Vojc (80. Prirsch)- Nussbaumer (80. Maksimovic), Otugo (58. Neto) - Tartarotti, Lendambi (90. Crnkic), Stefanon (58. Rossi)

Gelbe Karten:
Pursall

Der SKU erwischte in der Anfangsphase einen denkbar schlechten Start in die Partie. Bereits in der 1. Minute leistete sich die Hintermannschaft einen folgenschweren Fehler, den Stefanon eiskalt ausnutzte und zur frühen Führung für Bregenz ins leere Tor einschob.

Unsere Mannschaft brauchte einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. In der 3. Minute wurde es jedoch gleich wieder gefährlich: Otugo kam zum Abschluss, doch SKU-Keeper Estevao reagierte glänzend und verhinderte einen weiteren Gegentreffer.

In weiterer Folge fand der SKU besser ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle, ohne sich dabei jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Ein Distanzschuss von Wimmer in der 29. Minute sorgte zumindest für etwas Gefahr, wurde aber vom gegnerischen Torhüter sicher pariert.

Vor allem über die rechte Seite mit Mayer setzte der SKU immer wieder offensive Akzente. Mehrfach gelang es, gefährlich in den Strafraum vorzudringen, doch in letzter Konsequenz war stets ein Bregenzer Verteidiger zur Stelle und klärte in höchster Not.

Kurz vor der Pause bot sich dann die große Ausgleichschance: Nach einer Ecke von Mayer kam Peham im Strafraum aus rund elf Metern zum Abschluss, doch nach einem unübersichtlichen Gestocher wurde der Ball letztlich geblockt.

So ging der SKU trotz einer Leistungssteigerung im Laufe der ersten Halbzeit mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel brachte der SKU mit Joker Conateh sofort frischen Wind – und beinahe auch den Ausgleich. In der 46. Minute vergab er jedoch eine Riesenchance und setzte den Ball am leeren Tor vorbei. Der SKU blieb dran: Mayer prüfte in der 56. Minute den Torhüter mit einem Volley von der Strafraumgrenze, nur eine Minute später sorgte eine Flanke desselben Spielers für die nächste Großchance. Gragger verlängerte per Kopf an den zweiten Pfosten, wo Peham den Ball nur knapp verpasste.

Die Druckphase erreichte in der 60. Minute ihren Höhepunkt, als Peham alleine vor dem Torhüter auftauchte, den Ball jedoch nur an die Latte setzte. Der SKU war nun klar am Drücker – und wurde dafür bitter bestraft. In der 63. Minute führte ein weiterer Defensivfehler zum 0:2 durch Tartarotti.

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Praktisch im Gegenzug gelang dem SKU der schnelle Anschlusstreffer. Die Partie blieb nun völlig offen – auch weil Bregenz in der 65. Minute durch Tartarotti erneut nur die Latte traf.

In der Schlussphase warfen die Hausherren alles nach vorne, wurden dabei aber ausgekontert. In der 78. Minute entwischte Rossi der SKU-Defensive und stellte auf 1:3. Doch erneut zeigte der SKU Moral: In der 84. Minute brachte eine Flanke von Steiger Peham in Position, der per Kopf ins kurze Eck zum 2:3 verkürzte.

Die Schlussminuten entwickelten sich zu einem offenen Schlagabtausch. Bregenz blieb gefährlich – etwa in der 85. Minute, als Marceta nach einem Freistoß per Kopf zum Abschluss kam, doch Estevao stark parierte. Auf der anderen Seite drängte der SKU auf den Ausgleich: In der 87. Minute hatte Conateh diesen am Fuß, konnte den Ball jedoch nicht entscheidend kontrollieren.

In der langen Nachspielzeit bot sich noch eine letzte Gelegenheit: Wimmer zog aus der Distanz ab, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor. Kurz darauf war Schluss.

 

Fotos: GEPA Pictures

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