SKU Ertl Glas Amstetten - Admira Wacker 2:1 (1:0)

SKU überwintert nach Heimsieg auf Tabellenrang 2

Tore:
1:0 Wimmer (37.); 2:0 Peham (52.); 2:1 Schmidt (79.)

SKU Ertl Glas Amstetten:
Neudhart - Pertlwieser, Deinhofer, Wimhofer - Eisschill - Gragger, Wimmer, Köchl - Conateh (76. Grubhofer), Peham (90. Steuger, Mayer (63. Davies)

Admira Wacker:
Siebenhandl - Holzmann, Haudum, Horvat - Ajanovic (57. Holzhacker), Malicsek, Cemicibasi, Weberbauer - Olsa (69. Steiner), Schabauer - Schmidt

Gelbe Karten:
Eisschill, Wimmer bzw. Haudum, Malicsek
 

Die Admira näherte sich in der 14. Minute erstmals gefährlich dem Tor des SKU an: Nach einem Eckball entstand kurz Unruhe im Strafraum, doch Schlussmann Neudhart behielt die Nerven und sicherte den Ball souverän.

Nach gut 25 Minuten fand schließlich auch der SKU offensiv besser ins Spiel. In der 26. Minute kam Köchl nach einem guten Angriff zum Abschluss, doch sein Schuss wurde rechtzeitig von der Admira-Abwehr geblockt. Es entwickelte sich nun ein offeneres Spiel, in dem beide Seiten Momente fanden, um Druck aufzubauen.

In der 35. Minute musste Deinhofer in höchster Not retten. Ein Abschluss von Schmidt schien bereits durch zu rutschen, doch der SKU-Verteidiger war im letzten Augenblick zur Stelle und blockte die Möglichkeit stark ab. Nur eine Minute später ließ Mayer auf der Gegenseite seine Klasse aufblitzen: Mit einer starken Einzelaktion setzte er sich auf dem Flügel durch, doch seine Hereingabe wurde zum Eckball geklärt.

Dieser Eckball sollte dann Folgen haben. Der Ball, getreten von Mayer, segelte gefährlich in den Strafraum, Tumult entstand – und plötzlich zappelte die Kugel im Netz. Wimmer drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie und brachte den SKU in Führung. Ein wichtiger Treffer in einer bis dahin ausgeglichenen und intensiven Begegnung.

Der SKU kam mit enormem Schwung aus der Kabine – und wurde sofort belohnt. Nur sieben Minuten nach Wiederbeginn schlug unsere Mannschaft erneut zu: Wimhofer brachte eine Traumflanke punktgenau in den Strafraum, wo Peham goldrichtig stand und den Ball wuchtig per Kopf zum 2:0 ins Eck setzte. Ein perfekter Start in die zweite Hälfte.

In der 56. Minute war es fast schon das 3:0: Mayer zirkelte eine Ecke ideal in die Gefahrenzone, Gragger stieg am höchsten und setzte seinen Kopfball nur hauchdünn am langen Eck vorbei.

Dann kam die Admira wieder etwas auf – allerdings ohne Erfolg, denn Neudhart avancierte endgültig zum großen Rückhalt des Abends. In der 67. Minute zeigte der SKU-Schlussmann seine Klasse, als er einen Elfmeter der Gäste glänzend parierte. Nur drei Minuten später war er erneut zur Stelle: Malicsek tauchte gefährlich vor ihm auf, doch Neudhart packte sicher zu. Und auch in der 73. Minute, als Schmidt aus spitzem Winkel abzog, war der Keeper hellwach und verhinderte den Anschlusstreffer.

Der SKU blieb jedoch mutig und suchte immer wieder eigene Offensivaktionen. In der 77. Minute setzte Eisschill nach einer Ecke per Volley aus der zweiten Reihe ein Ausrufezeichen, sein Abschluss segelte jedoch über das Tor.

Zwei Minuten später musste Amstetten dann doch einen Rückschlag hinnehmen: Schmidt versenkte einen direkten Freistoß aus rund 20 Metern sehenswert zum 2:1-Anschluss. Die Admira warf danach alles nach vorne, drängte mit aller Macht auf den Ausgleich – doch der SKU stemmte sich mit voller Energie und mannschaftlicher Geschlossenheit dagegen. Die Defensive stand kompakt und ließ in der Schlussphase nahezu nichts mehr zu.

Am Ende feierte der SKU Ertl Glas Amstetten einen hochverdienten und emotionalen Heimsieg gegen die bisher ungeschlagene Admira. Mit diesem Erfolg krönt die Mannschaft einen traumhaften Herbst und überwintert sensationell auf Platz 2.


Fotos: GEPA pictures

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