SKU Ertl Glas Amstetten - Admira Wacker 2:1 (1:0)

Gelungene Heimpremiere von Andreas Gahleitner mit einem packenden Spiel

Admiral 2. Liga – 2. Runde / SO, 09.08.2026 / 10:30 Uhr
Ertl Glas Stadion,  1.240 Zuschauer, SR Pfister 

Tore:
1:0 Peham (37.), 2:0 Haider (67.), 2:1 Savic (85.)

SKU Ertl Glas Amstetten:
Estêvão – Deinhofer, Offenthaler, Pursall (68. Wimhofer) – Köchl (82. Oberwinkler), Vötter, Wimmer, Lipczinski (68. Zellhofer) – Steiger (59. Mayer), Haider (68. Schönegger) – Peham.

 

Admira Wacker:

Steinbauer – Weberbauer, Savic, Feiner, Holzhacker – Lorint (46. Ajanovic), Glitia (46. Wagner), Gemicibasi, Steiner (62. Woudstra), Michael (74. Orgler) – Forst.


Gelbe Karten:
Haider, Steiger

Nach dem verdienten Unentschieden bei Aufsteiger Voitsberg bestritt SKU-Coach Andreas Gahleitner seine Heimpremiere mit einer Sonntags-Matinee. Im NÖ-Derby trafen sich dabei zwei Teams, die dem ersten vollen Erfolg in dieser jungen Saison noch nachlaufen. Die Südstädter waren nach der enttäuschenden 0:1-Auftaktniederlage nun in Amstetten auf Punktezuwachs aus. Gästecoach Harald Suchard änderte seine Startelf an zwei Positionen, Andreas Gahleitner vertraute der SKU-Startelf aus der ersten Runde.

Die Gäste starteten besser in die Partie und kamen durch Justin Forst schon in der 2. Minute zu einem Torschuss. Amstetten brauchte trotz sommerlicher Bedingungen ein wenig, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Zwei Eckbälle für die Hausherren waren nur wenige Minuten später die Ausbeute nach einer ersten gefährlichen Aktion.

Amstetten erhöht den Druck in einem spannenden Spiel
Nach einer Viertelstunde hatte der SKU die Oberhand gewinnen und den Druck erhöhen können. In der 20. Minute kam Paul Lipczinski mit dem Kopf zu einer guten Chance, ins Schwarze ging das Leder aber nicht. Zwei Minuten später setzte Felix Köchl aus spitzem Winkel den Kopfball um Zentimeter neben den langen Pfosten. Nach der besten Chance dieses Spiels lag die Amstettner Führung in der Luft. Im Gegenangriff knallte Justin Forst aus vollem Lauf das Leder über die Latte. Ein Kopfballtreffer von Sebastian Wimmer wird wegen eines Stürmerfouls aberkannt. Das Spiel war zum offenen Schlagabtausch geworden, langweilig wurde es den Zuschauern wahrlich nicht. Auch die Admira kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Tiago Estêvão, der für einen sicheren Rückhalt sorgte.

Erster Saisontreffer von David Peham
In der 37. Minute konnte sich Amstetten für seine beherzte Leistung belohnen. Ein schnell gespielter Angriff durch die Mitte brachte David Peham in Szene. Der Goalgetter zeigte seine Klasse, drang in den Strafraum ein und schloss mit einem überlegten Flachschuss in die lange Ecke zur 1:0-Führung ab. Amstetten blieb am Drücker und fand in den folgenden Minuten zwei weitere dicke Möglichkeiten vor. Die Admira hatte nun Riesenglück, denn sowohl Joshua Steiger als auch Armin Haider ließen dicke Möglichkeiten aus! Nach einer flotten ersten Hälfte ging es für die Heimischen mit einer verdienten Führung in die Pause.

Wilde Szenen nach Wiederbeginn
Gleich nach Wiederanpfiff sorgten zwei Elfmetersituationen im Admira-Strafraum für Aufregung. Schiri Pfister pfiff nach einem Rempler gegen Yannick Vötter zunächst Strafstoß, nahm die Entscheidung nach Intervention des Assistenten VAR-like aber wieder zurück! Nur wenige Augenblicke später kam Joshua Steiger elferverdächtig zu Fall. Statt eines Pfiffs gab es für Steiger wegen Reklamierens die gelbe Karte!

Admira kommt auf, Amstetten schlägt zu
Auch die Admira versteckte sich nicht und kam durch Wagner per Kopf und Emmanuel Michael zu guten Möglichkeiten. Wenig später verzieht der eingewechselte Ajanovic, die Partie war weiter völlig offen. Als die Gäste die Oberhand gewonnen hatten, schlugen die Gahleitner-Mannen eiskalt zurück. Ein schneller Gegenangriff über Thomas Mayer leitete die 2:0-Führung ein. Mayer dribbelte über rechts Richtung Grundlinie und bediente Armin Haider in der Mitte ideal. Haider nahm den Ball direkt und hämmerte ihn wuchtig in die Maschen!

Heiße Schlussphase
Die Südstädter gaben sich trotzdem nicht auf und griffen mit letztem Einsatz an. In Minute 85 wurden die Bemühungen belohnt, Sergej Savic schraubte sich nach einem Eckball von der linken Seite hoch und setzte den Ball zum Anschlusstreffer in die lange Ecke. Estêvão hatte das Nachsehen und das große Zittern in der Schlussphase begann. In der 88. Minute hätte Nico Zellhofer jedoch den Deckel endgültig drauf machen können, die Kugel ging jedoch neben das Gästetor. Amstetten behielt trotz Hitze kühlen Kopf und brachte das knappe Ergebnis über die fünfminütige Überzeit. Der ersehnte Heimsieg ist in trockene Tücher gelegt und war aufgrund des Überhangs an Chancen auch verdient. Die Heimpremiere von Andreas Gahleitner ist gelungen!

 

Fotos: GEPA Pictures

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