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SK Vorwärts Steyr - SKU Ertl Glas Amstetten 1:4 (1:1)

Klarer Sieg in packendem Aufsteiger-Duell

Amstetten gewinnt das Derby bei Vorwärts Steyr überraschend klar mit 1:4. Nach einem frühen Rückstand und einigen Problemen in der ersten Hälfte besinnen sich Vukovic & Co ihrer Stärken und gehen am Ende als strahlender Sieger vom Platz. Michael Drga ist mit zwei Treffern Mann des Abends, aber auch Lukas Deinhofer und Marjan Markic konnten sich in die Bundesliga-Torschützenliste eintragen.

 

Tore:
1:0 Efendioglu (11.), 1:1 Deinhofer (32.), 1:2 Drga (52.), 1:3 Drga (81.), 1:4 Markic (89.)

 

Gelbe Karten:
Deinhofer, Muhamedbegovic

SK Vorwärts Steyr:
Großalber – Halbartschlager, Gabriel, Wimmer, Philipp Bader – Wachter (46. Christoph Bader), Himmelfreundpointner – Lichtenberger (55. Gotthartsleitner), Mustecic, Gasperlmair (46. Bytyci)  – Efendioglu.

SKU Ertl Glas Amstetten:
Gschossmann – Deinhofer, Pudelko, Muhamedbegovic, Fahrngruber – Scharner (74. Wurm), Hinum – Lachmayr (71. Markic), Drga (83. Sadriu), Peham - Vukovic.

Spielverlauf:
Teamchef Robert Weinstabl und Trainer Peter Zeitlhofer waren ausgerechnet im Lokalderby bei Vorwärts Steyr besonders stark gefordert, denn mit dem gesperrten Kapitän Mario Holzer und dem verletzten Markus Keusch war die gesamte standardmäßige Innenverteidigung ausgefallen. Vorwärts-Coach Scheiblehner hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen.


Die Heimelf dominiert zwar die Anfangsminuten, den ersten Warnschuss gibt im Gegenzug aber David Peham ab (5.). Vor toller Kulisse trägt dann der SKU einige durchdachte Angriffe vor, jubeln können aber nach gut zehn Minuten doch die Heimischen. Efendioglu bringt Steyr nach einem weiten Zuspiel von Himmelfreundpointner aus halblinker Position mit 1:0 in Führung, die Attacke von Muhamedbegovic kommt zu spät.


Vorwärts will nachlegen und setzt den SKU unter Druck, Amstetten kommt nur gelegentlich über David Peham zu Entlastungsangriffen. Erst nach einer halben Stunde bekommen Fahrngruber & Co wieder besser Zugriff auf die Partie. Zunächst verfehlt Lukas Deinhofer einen Flankenball von der linken Seite noch knapp, doch mit dem darauf folgenden Eckball jubelt der rechte Abwehrspieler über den Ausgleich. 1:1 nach einem Eckball von Patrick Lachmayr von der rechten Seite (32.).


In der Folge wird das Spiel intensiver und auch härter. Die Heimelf kommt in der Folge zu zwei Möglichkeiten, doch der SKU hält voll dagegen. Torschütze Lukas Deinhofer sieht wegen einem harten Einsteigen kurz vor dem Pausenpfiff die gelbe Karte. Steyr-Akteur Gasperlmair muss nach der harten Attacke aus dem Spiel und wird nach der Pause durch Bytyci ersetzt.


Im zweiten Durchgang geht es in der gleichen Tonart weiter. Daniel Scharner geht an der rechten Flanke durch und bringt das Leder zur Mitte. Michael Drga übernimmt den Abpraller halb-volley und trifft zum 1:2 für Amstetten. Die zahlreich mitgereisten Fans jubeln und begeistern sich am offenen Schlagabtausch.


Amstetten wird zwanzig Minuten nach der Pause noch stärker, entwickelt mehr Druck und entlastet die gut spielende Abwehr damit selber. Auch taktisch stecken die Gäste nicht zurück, Offensivspieler Marjan Markic ersetzt den ausgepowerten Lachmayr. Kurze Zeit später kommt Wurm für den bislang starken Scharner im defensiven Mittelfeld.


Vorwärts Steyr wird immer dann gefährlich, wenn Efendioglu oder der eingewechselte Bytyci zum Ball kommen. Die Aktionen der Oberösterreicher gelingen in der letzten Phase der Partie aber nicht mehr so flüssig, Amstetten findet immer wieder Räume für Konter vor. So schickt Vukovic den eingetauschten Marjan Markic auf die Reise, dieser scheitert an Schlussmann Großalber.


Eine Minute später bringt ein Peham-Eckball von der rechten Seite dann aber doch das 1:3. Michael Drga steigt hoch und erhöht mit einem wuchtigen Kopfball zur Entscheidung. Fünf Minuten vor Schluss prüft Markic noch den Keeper der Hausherren, der den scharfen Schuss gerade noch über die Latte drehen kann. Im Gegenzug hat Amstetten noch Glück, das Leder geht am Ende aber ins Außennetz. Für den Schlusspunkt kann in Minute 89 dann aber doch Marjan Markic sorgen, der mit einem eleganten Heber zum 1:4 vollendet. Was für ein Triumph der Amstettner in diesem packenden Aufsteiger-Duell. Vukovic scheitert in der 90. Minute noch an Grossalber, am Kantersieg der Mostviertler ist aber nicht mehr zum Rütteln!

 

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