SK Rapid II - SKU Ertl Glas Amstetten 4:1 (0:0)

Wien Hütteldorf war keine Reise wert

Tore:
1:0 Ekereokosu (51.); 2:0 Djezic (54.); 2:1 Wimmer (70.); 3:1 Moizi (71.); 4:1 Szladits (73.)

SK Rapid II:
Orgler - Stehrer, Gröller (46. Yeboah), Brunnhofer, Mahiya (89. Ertl) - Badarneh - Ekereokosu (74. Kolp), Djezic (74. Berger), Szladits, Haidara (46. Music) - Moizi
 

SKU Ertl Glas Amstetten:
Estêvão - Pertlwieser, Deinhofer, Wimhofer - Eisschill (55. Offenthaler) - Gragger (74. Grubhofer), Wimmer, Köchl (60. Oberwinkler) - Conateh (55. Mayer), Peham, Steiger (55. Davies)


Gelbe Karte:
Deinhofer

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams zunächst ab, wobei die Gastgeber aus Hütteldorf leichte Feldvorteile verzeichnen konnten, ohne jedoch zu zwingenden Abschlüssen zu kommen.

Die erste nennenswerte Möglichkeit gehörte dann den Mostviertlern: In der 27. Minute setzte sich Amstetten über die rechte Seite durch, die Hereingabe fand schließlich Wimmer, dessen Kopfball jedoch zu zentral geriet und vom Rapid-Schlussmann sicher aufgenommen wurde.

Nur wenige Minuten später sorgte ein Standard für Gefahr: Nach einem Foul rund 20 Meter vor dem Tor legte sich Steiger in der 32. Minute den Ball zurecht. Sein Freistoß segelte über die Mauer, strich jedoch knapp über die Latte.

In der Schlussphase der ersten Hälfte erhöhte Rapid II den Druck. In der 37. Minute musste Amstetten-Keeper Estevao sein ganzes Können aufbieten und entschärfte eine Topchance der Wiener mit einer starken Parade. Nur eine Minute später kamen die Hausherren erneut gefährlich vor das Tor, doch Djezic setzte seinen Abschluss lediglich ans Außennetz.

Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich dem SKU noch einmal eine große Gelegenheit: In der Nachspielzeit fand eine Flanke den völlig freien Wimhofer am zweiten Pfosten. Sein Kopfball geriet jedoch zu zentral, sodass der Rapid-Torhüter erneut zur Stelle war.

So ging es nach einer abwechslungsreichen ersten Hälfte mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Kurz nach Wiederbeginn schlug Rapid II dann eiskalt zu. In der 51. Minute wurde Ekereokosu mit einem hohen Ball in die Tiefe geschickt und vollendete ins lange Eck zum 1:0. Nur drei Minuten später legten die Hausherren nach: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum reagierte Djezic am schnellsten und staubte zum 2:0 ab.

Unsere Mannschaft zeigte jedoch Moral und kam in der 70. Minute zurück ins Spiel. Oberwinkler legte an der Strafraumgrenze auf Wimmer ab, der den Ball präzise ins Eck zum 2:1-Anschlusstreffer setzte.

Die Hoffnung währte allerdings nur kurz. Praktisch im Gegenzug stellte Rapid II durch Moizi den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (71.). Nur wenige Minuten später folgte der nächste Rückschlag: Szladits traf in der 73. Minute aus spitzem Winkel zum 4:1.

In der Schlussphase versuchte Amstetten zwar weiterhin alles, um noch einmal heranzukommen, doch der Ball wollte kein weiteres Mal ins Tor. Rapid II blieb hingegen über Umschaltmomente immer wieder gefährlich und brachte den Vorsprung schließlich souverän über die Zeit.

 

Fotos: GEPA Pictures

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