Im spannenden und bis zur letzten Minute offenen NÖ-Derby feierte Nico Zellhofer sein Debüt in der ADMIRAL 2. Liga.
Über das NWZ SPG SKU Amstetten / AFW geht der 17-Jährige nun seinen Weg in den Erwachsenenfußball. Bereits in der vergangenen Saison sorgte er für Aufsehen, als er mit der U18 den Meistertitel in der Jugendregionalliga holte. Mit 25 Treffern krönte er sich zudem zum Torschützenkönig der Liga. Passend dazu werden im Rahmen der Halbzeitpause des morgigen UNIQA ÖFB Cup-Spiels alle Meistermannschaften der JHG West (U13 bis U17) sowie unsere NZW SPG SKU Amstetten / AFW U18 offiziell geehrt.
Seit dieser Saison gehört Nico fix zum Kader der Amateure, wo er bereits vergangene Saison erste Einsätze hatte. Regelmäßig trainiert er außerdem bei den Profis mit. Im Cupspiel gegen den Kremser SC stand er schon im Aufgebot, sein erster Einsatz ließ jedoch noch auf sich warten.
Am Freitag war es dann so weit: In der 90. Minute wurde er im Derby gegen den SKN St. Pölten vor 1.340 Zuschauern für Thomas Mayer eingewechselt – ein Moment, den er so schnell nicht vergessen wird.
„Das Gefühl am Feld war unbeschreiblich. Ich bin dem ganzen Team sehr dankbar für das Vertrauen, vor allem dafür, in so einem Spiel vor so einer Kulisse mein Debüt in der 2. Liga geben zu dürfen“, so Nico nach seinem Einsatz. „Als ich beim Aufwärmen gerufen wurde, war ich zunächst sehr nervös. Aber in dem Moment, in dem ich das Trikot anzog, verwandelte sich die Nervosität in Motivation und ich wollte einfach nur aufs Feld. Spätestens beim Einlaufen war ich voll im Fokus und gab mein Bestes der Mannschaft zu helfen.“
Nur zwei Tage später stand Nico schon wieder am Platz: Beim Derby mit den SKU Ertl Glas Amstetten Amateuren in Oed/Zeillern erzielte er in der 25. Minute die Führung, auch wenn es am Ende eine knappe 1:2-Niederlage setzte.
Nach Felix Schönegger und Valentino Massimiani ist Nico Zellhofer bereits der dritte Spieler aus unserem Nachwuchs, der in dieser Saison sein Debüt in der Profimannschaft feierte. Ein klares Signal, für unseren nachhaltigen Weg zur Förderung von Talenten aus dem eigenen Nachwuchs.
Foto: Sabrina Waldbauer