SKU Amstetten:
Estêvão - Pertlwieser, Wimhofer, Deinhofer (69. Grubhofer) - Gragger (77. Kuffour), Wimmer, Offenthaler, Köchl (105. Massimiani) - Schönegger (50. Eisschill), Mayer (98. Öztürk) - Peham
Kremser SC:
Riegler - Koglbauer (62. Pemmer), Drljepan, Zotter, Alexiev - Eggenfellner - Mehmedovic, Seidl - Yilmaz - Nachbagauer (85. Nachbagauer), Starkl (69. Koppensteiner)
Tore:
1:0 Eggenfellner (31.), 1:1 Peham (85.)
Gelbe Karten:
Grubhofer, Wimmer, Deinhofer bzw. Nachbagauer
Gelb-Rote Karten:
Wimhofer
Das Spiel begann mit hohem Tempo: Bereits in der ersten Minute prüfte Nachbagauer den Amstettner Keeper Estêvão mit einem ersten Abschluss, doch dieser parierte sicher. In der vierten Minute dann die erste Großchance für Krems – nach einem schweren Fehler von Estêvão hatte Starkl das leere Tor vor sich, setzte den Ball aber knapp rechts neben den Pfosten.
In Minute 23 meldete sich auch Amstetten offensiv zu Wort. Schönegger tankte sich stark über die linke Seite durch und spielte in die Mitte zu Peham, der clever auf Wimmer ablegte. Dessen Schuss aus rund 16 Metern verfehlte das Ziel nur knapp. Kurz darauf war Krems wieder am Drücker – eine Topchance wurde in letzter Sekunde von Deinhofer stark entschärft.
In der 31. Minute erzielten die Hausherren den Führungstreffer: Nach einem Eckball kam der Ball über Umwege zu Eggenfellner, der aus kurzer Distanz per Kopf zur 1:0-Führung für Krems einnetzte.
Unsere Jungs mussten ab der 39. Minute in Unterzahl agieren (Gelb-Rot für Luca Wimhofer) - zeigten sich davon aber wenig beeindruckt: Köchl flankte gefährlich in den Strafraum, Schönegger kam zum Kopfball, doch der Ball strich erneut hauchzart am langen Eck vorbei.
Auch Krems hatte noch vor der Pause eine gute Möglichkeit – Yilmaz’ Abschluss aus gut 16 Metern rauschte knapp neben das Tor.
Kurz vor dem Pausenpfiff probierte es erneut Schönegger aus spitzem Winkel, doch der Kremser Torhüter parierte stark.
Die zweite Hälfte begann mit einem gefährlichen Abschluss von Peham, der aus halbrechter Position knapp verzog (46.). Nur wenige Minuten später kam Amstetten dem Ausgleich ganz nahe: Ein Freistoß von Köchl landete direkt an der Querlatte – Pech für die Gäste (50.).
In der Folge verflachte das Spiel zusehends, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld und klare Torchancen blieben lange Zeit aus.
In Minute 86 dann der erlösende Ausgleich für unsere Mannschaft – nach einem weiteren Freistoß von Köchl stieg Peham am höchsten und köpfte den Ball präzise ins lange Eck zum 1:1.
Spät, aber doch, rettete sich der SKU damit in die Verlängerung.
In der Verlängerung waren beiden Teams die Strapazen deutlich anzumerken. Der eingewechselte Öztürk versuchte es in der 98. Minute aus der Distanz, verfehlte jedoch klar. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Offenthaler nach einem Gestocher im Strafraum zum Abschluss – sein abgefälschter Schuss ging knapp drüber (105.). Da weitere Chancen ausblieben, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.
Dieses entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi mit einem klaren Helden auf unserer Seite:
Tiago Estêvão parierte vier von 6 Strafstößen und unser Team zog somit in die 2. Runde des UNIQA ÖFB Cups ein!
Elmeterschießen im Detail:
- Riegler hält gegen Wimmer
- Estêvão pariert gegen Temper
- Eisschill verwandelt zum 1:2
- Estêvão pariert erneut gegen Yilmaz
- Peham trifft nur die Latte
- Alle guten Dinge sind drei - Estêvão hält auch gegen Koppensteiner
- Kuffour scheitert an Riegler
- Pemmer stellt auf 2:2
- Offenthaler trifft und bringt den SKU wieder in Front - 2:3
- 3:3 - Alexiev gleich erneut aus
- Grubhofer eiskalt zum 3:4
- Einmal mehr brilliert Estêvão und hält den entscheidenden Elfer
Fotos: GEPA pictures