Kapfenberger SV:
Colic - Pranjkovic, N‘Zi, Zikovic, Turi - Heuser (59. Rostas), Littig, Popic (76. Helleparth), Maier (6. Kadlec) - Hassler, Berisha (59. Krasniqi)
SKU Ertl Glas Amstetten:
Estêvão - Pertlwieser, Offenthaler, Wimhofer - Eisschill - Gragger, Wimmer, Köchl (76. Davies) - Conateh (58. Steiger), Peham, Mayer (76. Grubhofer)
Gelbe Karten:
N’Zi, Berisha, Zikovic, Hassler
In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams weitestgehend und das Geschehen spielte sich vorwiegend im Mittelfeld ab.
Unsere Mannschaft zeigte sich zwar bemüht und suchte immer wieder den Weg nach vorne, biss sich jedoch an der kompakt organisierten Defensive der Kapfenberger Falken die Zähne aus. Durchkommen war kaum möglich, zwingende Abschlüsse blieben aus.
Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte der SKU das Spielgeschehen etwas mehr an sich reißen und übernahm die Kontrolle. Dennoch fehlte es weiterhin an Durchschlagskraft im letzten Drittel, sodass auch in dieser Phase keine nennenswerten Torchancen herausgespielt werden konnten.
Nach dem Seitenwechsel setzte der SKU Amstetten das erste Ausrufezeichen: In der 50. Minute kam Peham nach einer Ecke am zweiten Pfosten zum Abschluss, doch sein Versuch wurde im letzten Moment geblockt.
Auch in der Folge blieb der SKU gefährlich. In der 63. Minute bot sich die große Chance zur Führung, als Köchl eher zufällig an den Ball kam, jedoch nur das Außennetz traf.
Mit Fortdauer der zweiten Hälfte kippte die Partie jedoch zunehmend zugunsten der Hausherren aus Kapfenberg. In der 67. Minute musste Estêvão erstmals sein Können unter Beweis stellen, als N’Zie nach einem Eckball per Kopf zum Abschluss kam – der SKU-Keeper reagierte stark und verhinderte den Rückstand.
Nur zwei Minuten später die nächste brenzlige Situation: Wieder war es ein Kopfball, diesmal von Hassler, doch erneut zeigte sich Estevao auf dem Posten und hielt seine Mannschaft im Spiel.
In der 72. Minute erhöhte Kapfenberg weiter den Druck. Hassler setzte sich auf der rechten Seite durch und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch abermals war Estêvão zur Stelle und bewahrte unsere Mannschaft vor dem Gegentor.
In der Schlussminute hatte Pertlwieser den Siegestreffer am Fuß, der Ball wollte aber nicht ins Tor.
Fotos: GEPA Pictures