FAC Wien - SKU Ertl Glas Amstetten 2:2 (2:1)

Zwei Blitztore bringen verdienten Punkt in Floridsdorf

Admiral 2. Liga – 3. Runde / SA, 15.08.2026 / 17:30 Uhr
FAC-Platz, 554 Zuschauer, SR Philip Gadler

Tore:
0:1 Offenthaler (5.), 1:1 Glavan (14.), 2:1 Vucenovic (40.), 2:2 Steiger (46.)

FAC Wien:
Scharner – Schneider, Becirovic, Taieb – Neumann, Osmani (80. Hafenscher), Bitsche, Geris – Piskule, Glavan (85. Abdijanovic), Vucenovic (71. Richards)

SKU Ertl Glas Amstetten:
Estêvão – Deinhofer (46. Wimhofer), Offenthaler, Pursall – Köchl, Vötter, Wimmer, Lipczinski (46. Schönegger) – Steiger (64. Hajdini), Haider (71. Mayer) – Peham (82. Zellhofer)
 

Gelbe Karten:
Bitsche (52.), Hafenscher (90.+3); Wimmer (52.), Hajdini (78.), Köchl (86.)

Am 3. Spieltag geht die Reise für den SKU zum Auswärtsspiel nach Wien Floridsdorf. Der erste Saisonsieg gegen die Admira hat natürlich Lust auf mehr gemacht, die Amstettner wollen deshalb am FAC Platz gleich die nächsten Punkte aufs Konto buchen. Dafür vertraut Trainer Gahleitner auch im 3. Ligaspiel der gleichen Startelf.

 

Flotte Anfangsviertelstunde und frühe Tore

Beim Ankick hat es in Floridsdorf 34 Grad, von Sommerkick aber keine Spur. Beide Teams suchen gleich den Weg zum Tor, nach 3 Minuten trifft Wimmer mit einem schönen Weitschuss nur die Querlatte. Mit der nächsten Aktion geht der SKU dann aber tatsächlich in Führung: Peham verlängert einen langen Einwurf von Köchl mit dem Kopf, plötzlich steht Offenthaler völlig frei im FAC Strafraum und knallt den Ball in die Maschen. 0:1, ein idealer Start für die Amstettner!
 

Praktisch im Gegenzug ist Estêvão bei einem hohen Ball nicht im Bilde und der SKU hat Glück, dass Becirovic die Riesengelegenheit auf den schnellen Ausgleich auslässt. Der fällt dann aber trotzdem recht flott: Nach 14 Minuten segelt ein langer Ball in den SKU Strafraum, Estêvão attackiert etwas unglücklich raus, Neumann bringt den Ball in die Mitte und Glavan köpfelt ins leere Tor. 1:1 und damit wieder alles auf Anfang.

 

FAC dreht die Partie noch vor der Pause

Der FAC hat danach etwas mehr vom Spiel, operiert vor allem mit langen Bällen, der SKU sucht sein Glück im schnellen Umschaltspiel. Zwingend gefährlich werden beide Teams aber längere Zeit nicht mehr. Bis zur 35. Minute, da feuert Piskule einen gefährlichen Schuss aufs SKU Tor ab und Estêvão kann sich mit einer guten Parade auszeichnen. Das Tempo ist mittlerweile nicht mehr so hoch wie in den Anfangsminuten, die Hitze fordert dann doch ihren Tribut bei den Kickern.
 

Die Temperaturen wirken sich aber anscheinend auch negativ auf die Konzentration aus: Nach einem Missverständnis in der SKU Abwehr zieht Vucenovic nach 40 Minuten plötzlich alleine aufs Amstettner Tor und verwertet diese Riesenchance trocken zum 2:1. Ein vermeidbarer Gegentreffer, der sich absolut nicht abgezeichnet hatte.


Pausenstand 2:1, der SKU konnte die frühe Führung leider nicht lange halten und der FAC hat die Fehler der Amstettner eiskalt ausgenützt.

 

Erneut Blitzstart vom SKU

Mit Wiederbeginn gibt es einen Doppeltausch beim SKU: Wimhofer und Schönegger kommen für Deinhofer und Lipczinski. Mit den Neuen macht die Gahleitner-Elf gleich Nägel mit Köpfen: Der erste Angriff läuft über rechts, der Ball landet bei Steiger, der sich den Ball schön zurechtlegt und mit einem satten Schuss auf 2:2 stellt. Wieder ein optimaler Start für den SKU!
 

Strafraumszenen sind danach erneut Mangelware, der SKU ist die etwas aktivere Mannschaft und beide Teams lauern auf die vielleicht entscheidende Torchance. Erst in der Schlussviertelstunde nimmt die Partie dann wieder Fahrt auf.

 

Spannende Schlussphase

Zunächst ist der FAC durch Glavan aus spitzem Winkel gefährlich, aber Estêvão steht gut im kurzen Eck und hält den Schuss. Der SKU antwortet mit einem Abschluss von Vötter nach schönem Zusammenspiel mit Wimmer, der Ball geht nur ganz knapp am Tor vorbei. Vötter hat dann in der 88. Minute auch die nächste Gelegenheit für die Amstettner auf dem Fuß: Wieder setzt ihn Wimmer in Szene, Vötter hat viel Platz im Strafraum, aber sein Schuss wird von einem FAC Verteidiger geklärt.
 

Nach den 90 gibt es noch 6 Minuten Nachspielzeit und in der allerletzten Minute hat der SKU tatsächlich noch den Matchball. Köchl tankt sich über rechts in den Strafraum, sein Schuss streift aber nur die Querlatte. Das wäre noch der Lucky Punch gewesen!
 

So gibt es am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden in Floridsdorf, mit dem Punkt können wohl beide Teams ganz gut leben. Der SKU bleibt damit auch im 3. Ligaspiel ungeschlagen.

 

Fotos: GEPA Pictures

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