SKU Ertl-Glas Amstetten:
Estêvão – Pertlwieser, Offenthaler, Deinhofer (33. Wimhofer) – Gragger, Eisschill, Wimmer, Köchl (72. Schönegger) – Steiger, (55. Kuffour), Mayer (55. Conateh) – Peham (72. Grubhofer)
Admira Wacker:
Steinbauer – Holzmann (46. Weberbauer), Meisl, Tambwe-Kasengele (72. Alar)– Schwarz (46. Holzhacker), Cemicibasi, Feiner, Horvath – Schmid, Forst (46. Ristanic), Schabauer (72. Schabauer)
Tore:
0:1 Steiger (44.); 1:1 Schmidt (79.); 2:1 Alar (85.); 2:2 Conateh (90.)
Gelbe Karten:
Tambwe-Kasengele, Horvat, Weberbauer bzw. Wimhofer
Rote Karten:
Offenthaler
Beide Teams starteten mit viel Elan in die Partie und wollten sofort erste Akzente setzen. Ein vielversprechender Angriff der Admira wurde aufgrund eines Fouls zurückgepfiffen, Peham wurde auf der anderen Seite mit Mühe und Not durch einen Block an einem gefährlichen Abschluss gehindert.
In der 10. Minute setzte Mayer einen perfekt getimten Pass auf Peham, der den Ball im Tor versenkte. Der Treffer wurde jedoch leider wegen einer knappen Abseitsstellung nicht anerkannt.
Wenig später, in der 18. Minute, wurden die Admiraner vorstellig. Ein Freistoß von Cemicibasi landete bei Schabeuer, dieser setzte die Kugel jedoch deutlich übers Tor.
Die Hausherren aus der Südstadt wurden in der Folge etwas aktiver, mehr als ein Abschluss von Kapitän Horvat sprang dabei jedoch nicht heraus.
Auf der anderen Seite zeigte aber der SKU seine Gefährlichkeit: In Minute 27 zog Steiger von der Strafraumgrenze ab – der Keeper konnte den Ball gerade noch an die Querlatte lenken. Die bisher wohl größte Möglichkeit in der Partie.
In der 36. Minute folgte erneut eine Topchance: Mayer spielte einen präzisen Pass quer auf Peham, dieser verfehlte das lange Eck nur hauchzart.
Kurz vor der Halbzeit, in der 44. Minute, war es schließlich so weit: Peham nutze einen Fehlpass der Admira Hintermannschaft aus und Wimmer setzte den in die Tiefe startenden Steiger ideal in Szene. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte souverän aus halbrechter Position ins lange Eck zur 1:0-Pausenführung für unsere Mannschaft.
Gleich nach dem Seitenwechsel wurde der SKU erneut vor dem gegnerischen Tor vorstellig. Ein direkter Freistoß von Steiger aus gut 25 Metern war jedoch leichte Beute für den gegnerischen Schlussmann.
Nur wenige Minuten später dann der Nackenschlag für unsere Jungs. Offenthaler wurde nach einem Foul mit glatt rot vom Platz gestellt – eine harte Entscheidung des Unparteiischen.
Die Mannschaft von Patrick Enengl ließ sich davon aber vorerst nicht beirren und spielte weiter munter nach vorne. Nach knapp einer Stunde kam Köchl nach einem Konter aus spitzem Winkel zum Abschluss, der Torhüter war aber auf dem Posten und parierte.
Die Admira wurde nun zunehmend stärker, außer Abschlüsse aus der Distanz sprang jedoch vorerst noch nichts heraus. In Minute 75 bekam Schmidt die Kugel in aussichtsreicher Position, eine hervorragende Grätsche von Gragger aber machte diese Situation zu Nichte.
Nach knapp 80 Minuten aber der Ausgleich für die Südstädter. Nach einer Flanke von links stand Schmidt goldrichtig und köpfte ein.
Unsere Jungs reagierten darauf mit einer weiteren Großchance. Ein Freistoß vom eingewechselten Conateh fand den ebenfalls eingewechselten Grubhofer am zweiten Pfosten, um dessen Kopfball zu parieren musste Torhüter Steinbauer eine Glanzparade auspacken.
Wiederrum nur wenige Minuten später drehten die Hausherren die Partie. Eine scharfe Hereingabe fand Joker Alar am zweiten Pfosten, welcher nur mehr den Fuß hinhalten musste und auf 2:1 stellte.
Trotz der zahlreichen Rückschläge steckten unsere Jungs den Kopf nicht in den Sand und kämpften sich zurück. Ein hoher Ball auf den pfeilschnellen Conateh, dieser ließ alle Abwehrspieler stehen, überlupfte den Schlussmann und besorgte somit den verdienten Ausgleich. Ein Einstand nach Maß für unseren Neuzugang.
Der SKU ließ in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen und holte somit in Unterzahl einen hart umkämpften aber mehr als verdienten Punkt beim Titelfavoriten aus der Südstadt.
Fotos: GEPA pictures