News SKU Ertl Glas Amstetten

SKU Ertl Glas Amstetten - Kapfenberger SV 4:2 (1:2)

Höchst unglückliche Niederlage bei Kapfenberg

Admiral 2. Liga - 27. Runde / SO 12.05.2024 / 10.30 Uhr
Stadion Kapfenberg, 500 Zuschauer, SR Florian Jäger

Amstetten spielte vierzig Minuten wie aus einem Guss und schoss eine verdiente 2-Tore-Führung heraus. Ein harte Schiri-Entscheidung gegen Kapitän Lukas Deinhofer führte zur Wende und die Falken drehten das Spiel in der zweiten Hälfte noch zu ihren Gunsten. Der SKU opferte sich bis zum Ende zwar auf, der Lohn blieb aber – wie so oft in dieser verkorksten Saison – aus.

Tore:
0:1 Mandler (5./ET), 0:2 Monsberger (13.), 1:2 Heindl (45.), 2:2 Szerencsi (47.(/Elfm.), 3:2 Hofleitner (80.), 4:2 Leimhofer (90.+6)

Gelbe Karten:
Tiba bzw. Deinhofer (gelb-rot/41.), Dirnberger, Offenthaler
 

KSV 1919:
Wieser – Szerencsi, Heindl, Pichorner, Mandler – Vásquez Díaz, Miskovic (74. Zikic) – Haxha, Tiba (85. Hofer), Seidl (66. Leimhofer) – Hofleitner (85. Kopeinig).

SKU Ertl Glas Amstetten:
Verwüster – Radulovic (57. Apollonio), Deinhofer, Dirnberger, Fust – Sulzner, Offenthaler – Hahn (57. Yilmaz), Gattermayer (76. Kurt) – Monsberger (46. Tomka), Weixelbraun (57. Zaizen).


Beide Teams waren letztes Wochenende als Sieger vom Platz gegangen! Kapfenberg siegte in Dornbirn mit 3:1 und Amstetten schlug zu Hause den Vierten FAC mit 3:2. Im heutigen Duell Zwölfter gegen den Letzten waren die Karten wieder neu gemischt, zumal auch die Kapfenberger das letzte Heimspiel gegen Horn verloren hatten. Das Hinspiel in Amstetten endete mit einem 1:1, ein Spiel auf Augenhöhe war auch dieses Mal zu erwarten.

Amstetten mit Blitzstart zur 2-Tore-Führung
Beide Mannschaften legten energisch los und fanden schon in den Anfangsminuten keine schlechten Chancen vor. In der 4. Minute profitierten dann die Gäste von einem Patzer des jungen KSV-Schlussmannes, der an einer weiten Radulovic-Flanke vorbeisegelte. Angelo Gattermayer war am langen Fünfereck zur Stelle und schob via Unglücksraben Mandler zur frühen 0:1-Führung ein. Amstetten blieb am Drücker und Gattermayer hätte beinahe nachlegen können. Nach einer idealen Steilvorlage von Leon Fust blieb dieses Mal aber Marvin Wieser im Kapfenberger Tor Sieger. Nur eine Minute später lieferte Stefan Radulovic seinen zweiten Assist. Marcel Monsberger köpfelte noch in der Auftaktviertelstunde einen scharfen Eckball von der linken Seite zum 0:2 in die Kreuzecke ein.

Erst nach 27 Minuten fand Kapfenberg wieder den Weg vor das SKU-Tor. KSV-Stürmer Alexander Hofleitner rutschte an einem gefährlichen Flankenball knapp vorbei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Torschuss-Statistik 7:0 für Amstetten gelautet! Danach verwaltete der SKU den Vorsprung geschickt und ließ die Kapfenberger laufen. Einen schnellen Angriff durch das Zentrum spielten Gattermayer & Co nicht sauber zu Ende, eine Überzahlsituation blieb ungenützt (32.).

Kapfenberg dreht in Überzahl das Spiel
In der 40. Minute handelte sich Amstetten wie aus dem Nichts ein nachhaltiges Problem ein. Lukas Deinhofer beging ein taktisches Foul und sah fünf Minuten nach der ersten die zweite gelbe Karte. Eine harte Schiri-Entscheidung, die dem KSV prompt in die Karten spielte. David Heindl besorgte in der 45. Minute im Nachschuss den Anschlusstreffer aus kurzer Distanz.

Zur Pause reagierte der SKU, Patrick Enengl und brachte Abwehrmann Julian Tomka anstelle von Torschützen Marcel Monsberger. Die vor der Pause so dominanten Gäste gaben die komfortable Führung aber aus der Hand. Unmittelbar nach der Pause sprang Leon Fust das Leder an die Hand und der Salzburger Unparteiische zeigte prompt auf den Punkt. Die nächste unglückliche Situation führte zum Ausgleichstreffer. Niklas Szerencsi knallte das Leder vom Punkt zum 2:2 in die Maschen (47.). Dennis Verwüster war mit dem Fuß am Ball, konnte den Ausgleichstreffer aber nicht abwenden!

Amstetten nahm nach einer knappen Stunde Spielzeit einen positionsgetreuen Dreifachwechsel vor. Enengl brachte frische Kräfte für die schwierige Schlussphase, bei Kapfenberg kam der Ex-Amstettner Sebastian Leimhofer in die Partie. Bei einem wuchtigen Kopfball durch Abwehrchef Heindl hatte die SKU-Hintermannschaft Glück, dass der Ball über die Latte ging. Im Gegenzug fand der SKU durch Zaizen und Gattermayer eine Riesen-Doppelchance vor. Marvin Wieser hielt mit allerletztem Einsatz seinen Kasten sauber (73.).

KSV trifft zum Sieg
Amstetten hatte sich nicht aufgegeben und kompensierte die Unterzahl auch über weite Strecken sehr gut. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Hausherren dann doch der entscheidende Treffer. Der 1,96 Meter große Mittelstürmer Alexander Hofleitner verwertete einen hohen Ball von der linken Seite und netzte unhaltbar per Kopf zum 3:2-Siegestreffer ein (80.). Der SKU probierte bis zum Ende jedoch alles, die nötige Portion Glück blieb aber aus. Atsushi Zaizen setzte nach Fust-Hereingabe das Leder aus kurzer Distanz neben das Tor (85.). Amstetten riskierte im Finish alles und musste in der Folge aus einem Leimhofer-Weitschuss in der 96. Minute noch das 4:2 hinnehmen. Die Unglücksserie dieses Jahres fand auch in Kapfenberg seine Fortsetzung.

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